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Die Praxisklasse 9 baut mit am Wald der Zukunft

Wochenlange Hitze – wir alle haben es im Juni und im Juli gemerkt. Es war einfach viel zu heiß! Und das schon seit mehr als fünf Jahren… Das zeigte uns der Chef vom Walderlebniszentrum Gramschatz mit Bildern, auf denen die Temperaturen im Jahresverlauf abgebildet sind. Und: es hat im Sommer seit Jahren auch viel zu wenig geregnet. Das zeigt sich deutlich in unseren Wäldern, vor allem bei der Baumart Buche: Viele Bäume haben vertrocknete Blätter und können auf Dauer die Trockenheit nicht aushalten. Doch wir brauchen einen gesunden Wald, damit wir atmen können! Die Bäume produzieren ja für uns nicht nur Holz, sondern vor allem Sauerstoff.

Deswegen muss unser Wald fit gemacht werden, dass er mit größerer Hitze und weniger Regen klarkommt. Also haben wir ungefähr 40 Elsbeeren an vom Förster markierten Stellen eingepflanzt. Das sind Bäume, die bei uns normalerweise wachsen, aber denen die Hitze und die Trockenheit nichts ausmacht. Beim Pflanzen mussten wir vorsichtig sein, dass wir die Wurzeln von den kleinen Bäumchen nicht kaputtmachen. Außerdem mussten die Bäumchen gut gegossen werden, denn der Waldboden war total trocken.

Wir haben auch beim Fällen eines Baumes zugeschaut. Da muss sich der Förster vorher genau überlegen, wohin der Baum dann fallen soll, damit er möglichst wenig kaputt macht. Der Förster hat dann aus dem Baum Holzscheiben geschnitten, auf denen wir in der Werkstatt dort mit einem Lötkolben etwas draufschreiben oder malen konnten. Besser gesagt – auf das Holz draufbrennen.

Gut gefallen hat uns natürlich auch, dass es am zweiten Tag zu Mittag selbstgemachte Pizza gab, die in einem Holzofen gebacken wurde. An den zwei Waldtagen haben wir uns als Klasse mit vielen neuen Schülern gut kennengelernt. 

Die Klasse 9P mit Herrn Ulrich und Herrn Valin